Aktion Dritte Welt

Verkauf von kunsthandwerklichen Artikeln zugunsten Notleidender in Ländern der Dritten Welt.

Der Erlös vom Dritte-Welt-Stand auf der Hambacher Kerwe 2012 betrug 546,95 Euro für die Selbsthilfeprojekte von Schwester Ingeburg Pircher in Papua-Neuguinea.
Vielen Dank an alle Käufer und Spender!

Der Erlös vom Dritte-Welt-Stand auf der Hambacher Kerwe 2011 betrug 753,70 Euro für die Selbsthilfeprojekte von Schwester Ingeburg Pircher in Papua-Neuguinea und für Kranke in Kalkutta (Indien).
Vielen Dank an alle Käufer und Spender!

Der Erlös vom Dritte-Welt-Stand auf der Hambacher Kerwe 2010 betrug 651,92 Euro für eine Krankenstation in Kalkutta (Indien).
Vielen Dank an alle Käufer und Spender!

Der Erlös vom Dritte-Welt-Stand auf der Hambacher Kerwe 2009 betrug 620,60 Euro für die Selbsthilfeprojekte von Schwester Ingeburg Pircher in Papua-Neuguinea und für Kranke in Kalkutta (Indien).
Vielen Dank an alle Käufer und Spender!

Der Erlös vom Dritte-Welt-Stand auf der Hambacher Kerwe 2008 betrug 730,20 Euro für eine Krankenstation in Kalkutta (Indien).
Vielen Dank an alle Käufer und Spender!

Der Erlös vom Dritte-Welt-Stand auf der Hambacher Kerwe 2007 betrug 961,02 Euro für die Selbsthilfeprojekte von Schwester Ingeburg Pircher in Papua-Neuguinea und für Kranke in Kalkutta (Indien).
Vielen Dank an alle Käufer und Spender!

Antwortbrief von Sabine Krienke aus der Armen-Praxis in Kalkutta:

Liebe Spenderinnen und Spender,
vielen herzlichen Dank für Ihre großherzige Spende für die armen und hilfsbedürftigen Menschen von Kolkata.
Jeden Tag kamen 20- 30 Patienten zu uns in unsere Praxis auf der Suche nach Hilfe in ihrer Not. Viele unserer armen Patienten leiden an Husten, Fieber, Gewichtsabnahme, Luftnot: Tuberkulose wurde in zahlreichen Fällen diagnostiziert. Nicht seltener kamen arme Menschen mit einer schweren Lungenentzündung, Malaria, Typhus, Epilepsie usw. zu uns.
Ein armer Mann wurde mit einem offenen Oberschenkelbruch zu uns gebracht und im mit uns zusammenarbeitenden Krankenhaus von unserem Professor Bera versorgt.
12 Operationen konnten alleine in den Monaten April und Mai 2007 durchgeführt werden: ein kleiner Junge mit so stark geschwollenen Mandeln, dass er kaum mehr essen konnte; ein kleines Mädchen, dessen Blinddarmentzündung schon so weit fortgeschritten war, dass der Blinddarm fast durchbrach; eine Frau mit ebenfalls einer Blinddarmentzündung; ein Mann mit einer großen Hernie; ein 10- jähriger Junge mit einer Infektion eines Kniegelenks durch Tuberkulose, ein Junge mit geschwollenen Achsellymphknoten zur Diagnostik eines Lymphdrüsenkrebses; ein Mann kam von weither mit einem großen, bösartigen Tumor im Gesicht, der schon seit einem Jahr bestand. Der Patient konnte nicht mehr essen, die Tumorwunde blutete ständig. Die Chemotherapie wird nun durchgeführt, nach 2 Wochen wird er operiert: nur so kann er langfristig überleben. Ein anderer armer Mann, und eine arme Frau kamen von weither zu uns: seit Monaten konnten sie keine Nahrung zu sich nehmen und litten unter Wasser im Bauch mit  Schmerzen. Der Erguss wurde punktiert: Tuberkulose wurde diagnostiziert und behandelt. Eine arme Frau litt unter einem Herzbeutelerguss. Eine arme  schwangere Frau litt unter einem akuten Gallensteinleiden: sie musste operiert werden, ihr Baby wurde in einer Kaiserschnittoperation geboren.
2 Patienten mit Lymphdrüsenkrebs wird die Chemotherapie ermöglicht.
Sweta , das nierenkranke Mädchen, musste wegen einer Bauchdeckenentzündung wieder ins Krankenhaus. Gott sei dank geht es ihr nun wieder besser.
Weiterhin betreuen wir 20 Straßenkinder, darunter auch 3 Waisenkinder. Die 2 größeren
Waisenkinder gehen in die Schule.
Vielen Dank, liebe Spenderinnen und Spender, dass Sie dies alles ermöglicht haben.
Ihre Sabine Krienke



Im Jahr 2006 ist auf der Hambacher Kerwe leider kein Verkauf. Statt dessen finden Sie den Stand Aktion Dritte Welt ausnahmsweise am 27. August 2006 beim Erlebnistag Deutsche Weinstraße. Am Jakobusplatz erwarten Sie kunsthandwerkliche Artikel aus Ländern der Dritten Welt. Mit dem gesamten Erlös werden Notleidende in diesen Ländern unterstützt. Im Jahr 2005 erhielt Schwester Ingeburg aus Papua-Neuguinea den Betrag für Opfer des Vulkanausbruches auf der Insel Manam.


Der Erlös vom Dritte-Welt-Stand auf der Hambacher Kerwe 2005 betrug 1001,45 Euro für die Selbsthilfeprojekte von Schwester Ingeburg Pircher in Papua-Neuguinea und für Kinder in den Philippinen.
Vielen Dank an alle Käufer und Spender!

Der Erlös vom Dritte-Welt-Stand auf der Hambacher Kerwe 2004 betrug 1060,51 Euro für die Selbsthilfeprojekte von Schwester Ingeburg Pircher in Papua-Neuguinea und für Kinder in Ecuador.
Vielen Dank an alle Käufer und Spender!

Insgesamt sind bei der Kerwe im Jahr 2003
1252,81 Euro für die Armenhilfe eingegangen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Käufer und Spender!

Es wurden damit Projekte von Schwester Ingeburg aus Papua-Neuguinea unterstützt.

Der Antwortbrief von Schwester Ingeburg ist hier abgedruckt:

Missionary Sisters, Servants of the Holy Spirit
Holy Spirit Convent
Alexishafen
Papua New Guinea
06.09.03

Geehrter Herr A. Hohmann und alle die mithalfen an der Hambacher Kerwe 3. Welt-Stand!

Einen ganz lieben Gruss aus der anderen Seite der Welt.
Sie kennen mich nicht und ich kenne Sie nicht und trotzdem sind wir jetzt einander verbunden durch Ihre freigebige Spende fuer die Menschen hier in Neu Guinea.
Von Herrn Helmut Gross habe ich erfahren, dass Sie 1252,81 Euros geschenkt haben. Das ist eine grosse Summe und kann hier Vielen helfen.

Sicherlich sind Sie interessiert, was ich mache. Ich bin eine Steyler Missionsschwester. Meine Heimat ist Meran, Suedtirol, und die habe ich vor 41 Jahren fuer Neu Guinea vertauscht. Ich habe immer unterrichtet und bin dann erst vor zwei Jahren, mit 66 Jahren in Pension gegangen, um eine andere Aufgabe, die der Provinzkuratorin, zu uebernehmen.

Das ist eine Aufgabe die mir nicht so liegt und fuer die ich nicht ausgebildet bin, aber ich habe viel dabei gelernt und vor allem habe ich nun mehr Kontakt mit meiner Umgebung hier in Malala, der Schule, in der ich 30 Jahre lang unterrichtet und die ich mit aufgebaut habe. Heute steht ein Laie an der Spitze der grossen Schule, und er ist sehr gut.

Ich aber arbeite neben meiner Prokurarbeit mit der Jugend und mit den Armen in den Doerfern. Es gibt viele Noete. Die Regierung hat fuer die Menschen auf dem Land nichts uebrig. Die Jugend verfaellt in Drogen und Alkohol, weil es nichts fuer sie gibt. Menschen sterben, weil die Medizin einfach nicht vorhanden ist: Malaria, Tuberkulose, Typhus, Schlangenbisse, bei Geburten viele Muetter, und jetzt ganz erschreckend Aids.
Ich habe mit der Jugend einige Projekte angefangen und sie sind ganz begeistert. Durch Ihre Hilfe kann ich sie im Kakaupflanzen unterstuetzen. Ich habe schon 600.000 Poly bags verteilt, die sie brauchen, um die Bohne anzupflanzen. Nach ungefaehr einem halben Jahr wird sie dann in vorbereitete Pflanzungen uebersiedelt. Wir haben grosse Freude an dieser Arbeit und vor allem gibt sie den Menschen eine neue Hoffnung, denn in einigen Jahren koennen sie die Bohnen verkaufen.
Wir haben auch mit Reisanbau angefangen. Ich helfe mit dem Traktor zum Pfluegen und die Leute saehen dann.
Auch konnten wir eine kleine Klinik aufbauen und neben der wenigen Medizin von der Regierung kaufen wir wichtige Medikamente von Medeor in Deutschland. Wieviele Leben wir dadurch schon gerettet haben, wird wohl niemand ahnen.
Aber all dies koennten wir nicht tun, haetten wir nicht Freunde wie Sie, die immer wieder grosszuegig teilen. Davon koennen wir spenden und wir haben dann die Genugtuung, die Freude und die Hoffnung und die Dankbarkeit dieser einfachen Urwaldmenschen sehen und erfahren zu duerfen. Diese Genugtuung haben Sie nicht, aber ich kann Ihnen versichern, dass Ihre Gabe dankbar angenommen und genau so freizuegig verteilt wird, wie sie kommt.
Moege der Herr Ihnen vergelten, was Sie an diese Menschen tun, ob es junge Menschen oder Alte sind, Kinder oder Erwachsene. Wer in Not ist, dem wird geholfen gerade dort wo er es braucht. Ich fuehle mich so reich, weil ich Geben darf.

Sie duerfen sicher sein, dass Sie in unseren Gebeten eingeschlossen sind.
Der Herr sei Ihr Lohn in Allem.

In dankbarer Verbundenheit immer,
Ihre

Sr. Ingeburg Pircher, SSpS



Ein Brief von Schwester Ingeburg ist hier abgedruckt:

Malala Catholic Secondary School.
PMB. Madang,
Madang Province,
Papua New Guinea
22.06.03

Lieber Herr Gross!
Einen lieben Sonntagsgruß aus Malala. Heute feiern wir hier das Fest Corpus Christi und wir hatten eine wunderbare Liturgie, getragen von der elften Schulstufe mit deren Lehrer/innen. Dazu sind auch Zeichnungen der Schüler zur Ausstellung vor der Kirchentür. Es sind wunderbare Sachen da. Viele Studenten sind sehr künstlerisch.

Die letzte Woche war ich ganz hier in Malala und wir haben fast 3000 kg Reis verarbeitet von den verschiedensten Familien in den Dörfern. Das sind wunderbare Tage der Ernte und die Leute sind wie Kinder, wenn sie ihr erstes Spielzeug bekommen. Obwohl Reis eine beliebte Speise im Land ist, wird er doch fast aller eingeführt. Die Leute hatten keine Idee und auch keinen Samen. Die Japaner haben nun richtig groß angefangen mit Trockenreis Anbau. Sie geben Workshops in allen Teilen des Landes und ich habe einen Village Leader zu einem 4 wöchigen Workshop nach Rabaul geschickt. Er kam ganz begeistert zurück und ist nun sehr aktiv um den Leuten den Reisanbau bei zu bringen. Natürlich stehen wir ihm voll zur Seite und haben auch in der Schule angefangen Reis zu kultivieren. Wir brauchen für unsere Studenten täglich 200 kg Reis. Wenn wir nun ein Viertel mit den Studenten erarbeiten können, dann ist das schon ein großes Plus. Den Rest hoffe ich von den nahegelegenen Farmers kaufen zu können, dann haben sie auch ein Motiv zu pflanzen, mehr als sie selber brauchen.
Unser Kakau Projekt schlägt große Kreise. Es wird nun viel gearbeitet und ich freue mich, wenn ich immer wieder eingeladen werde, zu kommen und zu schauen. Leider ist es in der Regenzeit nicht möglich hinaus zu kommen. Die Wege sind so schlecht und die Kraft zum Gehen ist nicht mehr da. Aber ich werde in der Trockenzeit mit dem Traktor hinausfahren, einen Stuhl in Anhänger und viele liebe Gäste, die mich umringen. Das ist immer schön!

Heute möchte ich nur ein paar Bilder von der Jugend schicken, die die polybags hier auf der Station haben und sie bereit machen für die Bohnen. Solche nurseries haben wir in vielen Dörfern und jetzt fangen auch die älteren Männer und Frauen an, zu pflanzen. Die Bohnen habe ich von Rabaul gekauft. Es sind Hybrid Bohnen. Nun aber raten wir an, die schon vorhandenen Bohnen von guten Bäumchen zu nehmen, denn Hybrid sind schnell aber auch sehr anfällig für Krankheiten. Die alten, die noch von der Kriegszeit da sind, sind sehr stabil, wenn sie auch länger brauchen zum wachsen. Das gilt auch für die Kokospalmen.

Morgen fahre ich nach Alexishafen und werde dort bleiben bis Donnerstag. Es häufen sich sehr viele Arbeiten an. Heuer verfallen alle unsere Arbeitserlaubnisse und Visas. Da muss jede Schwester (63) neu angesucht werden und es ist ein richtiger Papierkrieg. Obwohl ich 40 Jahre hier gearbeitet habe, muss ich trotzdem wieder bitten, dass ich dableiben darf. Mein Stolz wäre dagegen, aber wenn ich die Menschen hier rund um mich sehe und die vielen Hunderte die von hier hinausgezogen sind, sage ich mir, auf meinen Knien würde ich betteln hier bleiben zu dürfen, um euch sagen zu können, wie sehr euch Gott liebt und für euch sorgt, und wie sehr ihr ihn lieben und danken sollt. Es ist so wunderbar einen Gott zu haben der uns liebt und den wir wieder lieben dürfen.

So, nun ist es wieder Zeit, Schluss zu machen. Ich danke Ihnen ganz herzlich für alles und verspreche, dass Sie treu in meinen Gebeten eingeschlossen sind. Möge Gott Sie behüten und für sie Sorge tragen. In treuer Verbundenheit, immer

Ihre Sr. Ingeburg


Insgesamt sind bei der Kerwe im Jahr 2002 901,33 Euro für die Armenhilfe eingegangen.
Insgesamt sind bei der Kerwe im Jahr 2001 2348,56 DM für die Armenhilfe in den Philippinen, Ecuador, Kolumbien und Angola eingegangen.
Im Jahr 2000 wurden Kinder in Ecuador und Angola unterstützt (2660 DM).
Im Jahr 1999 erhielten Menschen in Papua-Neuguinea die Unterstützung.
Danke an alle Käufer und Spender!

Auszug aus einem Brief aus Alexishafen (Papua-Neuguinea) von Schwester Cecilia Kösters SSpS (Provinzoberin):

... Wir können das Geld gut gebrauchen und werden davon unsere kleinen Krankenhäuser unterstützen und auch armen Mädchen helfen, die sonst keine Möglichkeiten hätten, eine hauswirtschaftliche Weiterbildung zu machen.

Wegen der großen finanziellen Krise im Land werden die Medikamente, besonders Antibiotika und Mittel gegen TB, hier immer knapper. Die Regierungskrankenhäuser versagen ganz, weil es an allen Ecken fehlt und so erfahren wir eine rapide Zunahme von TB Kranken. Wir sind dankbar, dass wir Quellen haben, wo wir den Bedarf an Medikamenten und Verbandszeug aufstocken können. So können unsere Schwestern den vielen Kranken, unterernährten Kindern und armen Familien helfen.

Im Namen aller Schwester, die in den abgelegenen ärztelosen Krankenhäusern und Schulen tätig sind, danke ich Ihnen von Herzen und sage unser herzliches „Gott vergelt's Ihnen".

In der Liebe des Heiligen Geistes grüßt Sie herzlich

Ihre dankbare Sr. Cecilia Kösters SSpS
Provinzoberin

So erreichen Sie uns:

E-Mail: a.hohma@freenet.de
Tel.: 06321/30291